Die Karten lesen

Wie liest man die Karten?

In der Karte werden für die maximal während eines bestimmten Starkregens zu erwartende Wassertiefe verschiedene Blautöne verwendet; dunkles Blau stehen für Bereiche, die während des Starkregenabflusses besonders tief überschwemmt werden, helle Färbungen für geringere Tiefen. In violett sind flächige Überflutungen bei geringer Tiefe dargestellt.

Den Hintergrund der Karte bilden in der Internetversion entweder eine klassische Straßenkarte oder ein Satelliten- bzw. Luftbild mit Informationen wie z.B. zu Gebäuden und Straßen. Zu beachten ist hier, dass die Kartengrundlagen nicht immer den gleichen Aktualitätsstand haben wie andere Daten, dementsprechend sind insbesondere die im Projekt ergänzten Daten wie neue Baugebiete etc. nicht immer im Karten­hintergrund enthalten.

Wichtig ist, dass man sich bei einer Interpretation der Über­flutungs­flächen immer vor Augen hält, dass hier kein reales Ereignis dargestellt wird (dies würde ja auch niemals wieder an identische Stelle und mit gleicher zeitlicher Entwicklung auftreten), sondern die Karteninhalte eine Überlagerung vieler einzelner Möglichkeiten darstellen.

Da die verursachenden Gewitterzellen einen Durchmesser von ca. 5 bis 10 km haben, ist bei realen Ereignissen auch nur ein entsprechend großer Ausschnitt auf einmal betroffen, nur weiß man eben nie, welcher und mit welcher Zugbahn!

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In der Internetversion kann man daher eine „virtuelle“ Gewitterzelle einblenden und in ihrer Grüße variieren.

 

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