Häufige Fragen

Hier versuchen wir, Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Starkregen zu beantworten.

Sollten Sie eine Frage vermissen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Was ist der Unterschied zwischen den Hochwasser­gefahrenkarten und den Starkregengefahrenkarten?

Die Starkregengefahrenkarten zeigen, welchen Weg das Wasser bis zum Gewässer fließt. Die Hochwassergefahrenkarten zeigen hingegen, welche Bereiche betroffen sind, wenn das Gewässer über die Ufer tritt. In der Realität kann natürlich beides zusammen auftreten.

Was hat die Gewitterzelle in der Karte  zu bedeuten?

Wenn auch die Starkregengefahrenkarten flächendeckend vorliegen, ist in der Realität nur ein begrenzter Ausschnitt vom Niederschlag massiv betroffen. Dies soll durch die gewählte, stark vereinfachende Darstellung in Erinnerung gerufen werden. Weiter Informationen zur Interpretation finden sie hier.

Was muss ich tun, wenn mein Haus als gefährdet markiert ist?

Zunächst mal nur genauer hinsehen, wo das Wasser das Gebäude erreicht. Nicht jede „blaue Fläche“ stellt auch eine reale Gefährdung dar. Wenn jedoch an der entsprechenden Hausecke z.B. ein tieferliegendes Kellerfenster ist, sollte man intensiv über mögliche Maßnahmen nachdenken. Die auf dieser Seite bereitgestellten Handbücher etc. geben dazu gute Tipps. Bei starker Betroffenheit sollte unbedingt ein Fachmann / eine Fachfrau hinzugezogen werden.

Bekomme ich noch eine Versicherung, wenn ich auf der Karte als gefährdet gekennzeichnet bin?

Bei den Hochwassergefahrenkarten kann es bei häufiger Betroffenheit Einschränkungen der Versicherbarkeit geben (oder höhere Prämien). Die Starkregengefahrenkarten werden bisher nicht für eine Prämienberechnung verwendet.

Was bedeuten die unterschiedlichen Farben auf den Karten?

Jede Farbstufe steht für eine unterschiedliche, maximal erwartbare Überflutungstiefe.

Gibt es irgendwelche Beschränkungen, wenn mein Gebäude auf den Karten als betroffen markiert ist?

Bei den Hochwassergefahrenkarten gibt es rechtliche Beschränkungen, sie gelten als gesetzliche Überschwemmungsgebiete, die Starkregengefahrenkarten haben nur Hinweischarakter. Hier sollte man jedoch aus Eigeninteresse geeignete Maßnahmen treffen.

Was habe ich von diesen Karten?

Die Karten sind eine wichtige Grundlage, um die eigene Gefährdung besser beurteilen zu können und darauf aufbauend vorbeugende Maßnahmen zu treffen.

Ist eine Versicherung sinnvoll?

Die meisten Hauseigentümer haben ja bereits eine Elementarschadenversicherung, hier sollte man jedoch prüfen, ob Hochwasser und Starkregen enthalten sind und ggf. den Versicherungsschutz erweitern. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern lohnt sich auch hier.

Bekomme ich noch eine Versicherung, wenn mein Haus auf einer gefährdeten Fläche steht?

In der überwiegenden Zahl der Fälle ja, auch handhaben die Versicherungen es unterschiedlich, es lohnt sich hier also ein Vergleich bzw. mehrere Anbieter anzufragen.

Starkregen wird bisher nicht für die Beurteilung der Versicherungsfähigkeit herangezogen.

Warum werden die Hochwassergefahrenkarten noch nicht angezeigt?

Die Hochwassergefahrenkarten haben eine Rechtswirkung und unterliegen daher einem detaillierteren Prüfungsverfahren. Bei Abschluss dieses Verfahrens werden die Karten hier angezeigt.

Kann ich für unsere Kommune auch eine solche Plattform erstellen, die Anwohner über Risiken informiert?

Klar, nehmen Sie mit der geomer GmbH Kontakt auf. geomer errechnet die potenziellen Überschwemmungsflächen und übernimmt die technische Umsetzung der Informationsplattform.

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